


Wenn man den Via Cesare Battisti entlang geht, kann man die Stadtmauern besichtigen. Diese aus normalen Felsen gehauenen Bausteine sind ein wesentlicher Bestandteil der äußeren Stadtbegrenzung. Hier findet sich auch eines ihrer interessantesten Elemente: ein langer Abschnitt einer gigantischen Trockenmauer, entlang eines Teils der Nordwest Mauer. Die aufeinander gestapelten Steine sind typisch für eine etruskische Mauer. Sie sind ein klarer Beweis dafür, dass dies einst Teil eines etruskisch- romanischen Schlosses war, dessen Überreste während der Erbauung der später folgenden mittelalterlichen Stadt verloren gingen. Weitere Überreste dieser Ära finden sich in den Cantinas, (Räume die ursprünglich zur Lagerung von Öl und Wein genutzt wurden) die unterirdisch angelegt sind und sich an verschiedenen Punkten treffen.
Am Via Battisti kann ebenfalls eine altertümliche Treppe, "Scale Sante" genannt, besichtigt werden. Ihr Name stammt aus einer alten Legende, die besagt, dass einst auf jener Treppe die Schutzheiligen Fabiano und Sabastiano erschienen, die auf diese Weise die Stadt vor einer verheerenden Pest Epidemie bewahrten.
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